







Die Süßholzwurzel
Die Süßholzwurzel (Glycyrrhiza glabra) zählt zu den am besten erforschten Pflanzen der westlichen und asiatischen Pflanzenkunde. Besonders interessant sind ihre Stoffe wie Glycyrrhizin und Flavonoide, die in der Forschung mit Schleimhautschutz und entzündungsbezogenen Prozessen in Verbindung gebracht werden.
Unverarbeitete Süßholzwurzel kann jedoch unerwünschte Effekte haben, weshalb DGL, die entglycyrrhizinierte Süßholzwurzel, als verträglicher gilt.

Feigenkaktus & Olivenbaumblatt
Im Mittelmeerraum prägen zwei Pflanzen die traditionelle Pflanzenkunde wie kaum andere: der Feigenkaktus (Opuntia ficus-indica) und der Olivenbaum (Olea europaea).
Die Biophenole wie Oleuropein aus dem Olivenblatt und die Polysaccharide aus derm Feigenkaktus stehen heute im Fokus wissenschaftlicher Forschung rund um Magen-, Darm- und Schleimhautthemen.

Slippery Elm - Rotulme
Die Rotulme (Ulmus rubra) gehört zu den klassischen Pflanzen der nordamerikanischen Volksheilkunde. Besonders ihre schleimstoffreiche Rinde wird seit Generationen geschätzt. Heute stehen die quellfähigen Polysaccharide der Ulmenrinde im Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen – insbesondere im Zusammenhang mit Schleimhautphysiologie, Gelbildung und Verdauungsthemen.

Weitere Schleimstoffbilder
Weitere pflanzliche Schleimstoffträger, die traditionell für ein angenehmes Gefühl im Bereich von Magen‑ und Speiseröhrenschleimhäuten verwendet werden, sind:
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Eibischwurzel
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Gold-Leinsamen und
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Malvenblätter.
Damit ihre Schleimstoffe optimal quellen können, ist eine passende individuelle Aufbereitung erforderlich.

Papaya
Die Papaya ist für ihr nährstoffreiches Fruchtfleisch bekannt. Es enthält das Enzym Papain, das Eiweiße spalten kann – eine Eigenschaft, die in der traditionellen Pflanzenkunde wie auch in der modernen Forschung hinsichtlich Verdauungsthemen Beachtung findet.
Bei der Verwendung konzentrierter Papainprodukte sollte jedoch Zurückhaltung geübt werden, da hohe Mengen die Speiseröhrenschleimhaut reizen können.


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